Wechseljahrestherapeutin

Von wegen Krankheit!

Wenn wir Frauen spüren, jetzt ist die Welt für uns voller Möglichkeiten und ersehnte Freiheiten können in die Tat umgesetzt werden und wir lassen uns auch nicht mehr als seelischen Mülleimer benutzen, kommen gesellschaftliche Klischees daher und die Wechseljahre werden als Krankheit bezeichnet.

Der Schwachsinn der uns Frauen jahrelang eingetrichert wurde: Wechseljahre gleich psychische Symptome wie mutloser, vergesslicher, ängstlicher, weniger attraktiv, wenn der Östrogen-Spiegel in unserem Körper sinkt.

Beleuchten sie doch mal ihre Wechseljahre aus der psychosozialen und biografischen Sicht.

Bei einer behutsamen Beratung / Biografieberatung stellen wir fest,
das jedes Symptom gezielt auf etwas in unserem Leben hinweisen will.

  • Stimmungsschwankungen. Zeigen uns auf, was bei uns nicht mehr stimmig ist und wir sollten Korrektur lesen.
  • Gereiztheit. Endlich unsere Träume und Talente in Angriff nehmen und ausleben und nicht weiter hinten anstellen.
  • Hitzewallungen. Wieviel Energie steckt noch in ihnen die nicht genutzt werden und brach liegen.
  • Antriebslosigkeit. Energien sind verbraucht und Sie sollten achtsam und fürsorglich  mit sich umgehen
  • Lust und Leidenschaft Stehen jetzt auf dem Prüfstand. Horchen sie in sich hinein. Was hemmt. Vertrautes löst sich, das kann schmerzen.
  • Schlaflosigkeit. Verunsicherungen begleiten uns jetzt öfter, die wollen abgebaut werden.Was erneuert sich, was überfordert mich? Horche in dich hinein, entspricht das alles was du jetzt tust deinem Willen , oder agierst du aus Widerwillen?

Zum Thema Wechseljahre wird kaum das Psychosoziale und Biografische hinterfragt, angesprochen und ausgesprochen. Pillen schlucken und alles ist gut. Nein so geht das nicht.

Da die Wechseljahre keine Krankheit sind, sollten wir uns vielmehr dem biografischen Aspekt zuwenden.

Wie in unserer Pubertät findet in den Wechseljahren ein änlicher Prozess statt.

Die Pubertät hat uns nicht Grenzen gesetzt, sondern wir beschäftigten uns vielmehr mit Grenzerweiterung sowie Grenzerfahrungen mit Ablösung.

Die Wechseljahre zeigen uns auf, was wir nicht mehr akzeptieren wollen, was uns kirre macht, was wir nicht mehr hinnehmen wollen.
Partnerschaften, Beruf, Freundschaften bekommen im Alter eine ganz neue Qualität. Hier geht es um Abschied und neue Erfahrungen.

Alles will neu geordnet werden. Verantwortung und sogar Pflichten betrachten wir jetzt viel kritischer.

Es sind die vorwärtsdrängenden Energien die uns jetzt in die Gereiztheit lenken, damit wir den richtigen Weg gehen.

Ungeahnte Vorlieben und Interessen drängen nach vorne, das macht hitzig. Viele stehen vor ganz neuen Herausforderungen und die wollen bewusst angenommen werden.

Das macht mutig. 

Trotz vieler Aufklärung, wird uns Frauen in manchen Vorträgen über die Wechseljahre eingeredet, wir leiden unter einer Mangelerkrankung. Ja uns Frauen würde etwas fehlen. Mit uns stimmt etwas nicht.

Ich kann es immer noch nicht glauben das noch soviel Schwachsinn über die Wechseljahre verbreitet wird.

Frau Julia Onken hat es so wunderbar beschrieben: Die Zeit der körperlichen Mutterschaft ist vorbei, die geistige Mutterschaft beginnt.

Liebe Frauen laßt Euch nicht für dumm verkaufen. Jetzt werdet ihr unverschämt weiblich.

Unser Körper macht eine ganz natürliche Veränderung durch. Es ist von der Natur nicht vorgesehen, bis ins hohe Alter Kinder zu gebären.

Die Hormoproduktion wird pö a pö herunter gefahren. Und diese Phase erinnert uns an die Pubertät.

Einen Tag himmelhochjauchzend. Am nächsten Tag zu Tode betrübt. Und unsere Umwelt haben wir zur Verzweiflung gebracht.

Und wenn wir uns mit dem Begriff Klimakterium beschäftigen, wird diese als Übergangsphase von der Geschlechtsreife indem die zyklischen Ovarialfunktionen und damit die Regelblutung langsam nachlässt.

Ein ganz normaler biologischer Prozess.

Eine ganz andere Energie macht sich jetzt bei uns Frauen bemerkbar.Mancher Druck löst sich von selbst und macht Platz für ein neues Natuereigniss. Innerlich zu wachsen und sich weiterzuentwickeln.