Wechseljahrestherapeutin

Wechseljahre

 

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Die Wechseljahre

Mit der ersten Menstruation der sogenannten Monatsblutung haben bei uns Frauen die Hormone ihren ersten Einsatz.
Und jetzt beginnt ein Zyklus der ca. 4o Jahre anhalten kann und hier stellen sich jetzt die fruchtbaren Jahre einer Frau ein.
Denn die Natur (biologisch) hat es so eingerichtet das wir Frauen nach der ersten Monatsblutung ( Menarche) die Art erhalten sollen.

Doch die Natur ist clever.
Erst bei einem Körpergewicht von ca. 40 kg und bei einem Alter von ca. 13 Jahren werden die Eierstöcke aktiv. Jetzt sprechen wir hier von der Pubertät.

Der Hypothalamus der den Beginn einläutet und die Befehle an die Hirnanhangdrüse schickt, jetzt FSH auszuschütten ( was bei uns die Östrogenbildung anregt) damit in den Eierstöcken die Eibläschen aufgefordert werden das erste Ei reifen zu lassen und somit die Östrogene gebildet werden können.

Jetzt, wenn der richtige Hormonpegel erreicht ist, bekommt das FSH Unterstützung durch das LH ( unterstützt die Eireifung, ( Gonaden Geschlechts-und Keimdrüsen) den Eisprung und die Bildung des Gelbkörpers. Ein Wunder der Natur….denn wenn die Hormone das Ei welches jetzt reif ist erreicht haben, wird die Eizelle frei gelassen und es erfolgt der Eisprung. Die Ovulation. Das Ei wandert in die Gebärmutter. Das Eibläschen, die leere Hülle in diesem Fall bleibt im Eierstock, wächst und wächst und stellt ein Stoffwechselfett von gelber Farbe her. So entsteht der Gelbkörper.

Jetzt geht es Zug um Zug weiter, dieser Gelbkörper hat sich dann zu einer eigenständigen Drüse entwickelt und produziert das zweite sehr wichtige weibliche Geschlechtshormon das Progesteron auch wird es das Gelbkörperhormon genannt und bereitet die Schleimhaut in der Gebärmutter vor, damit sich ein befruchtestet Ei sich in ihr niederlassen kann. Und somit ist alles für eine Schwangerschafft vorbereitet. Wenn es jetzt  zu einer Einnistung des befruchteten Ei´s kommt, und jetzt kommt es….wird das Humane Choriongondonotropin ( HCG) produziert, ( Ein Hormon was nur wir Frauen produzieren) welches der Hirnanhangdrüse mitteilt, jetzt ist Schluss, bitte keine weiteren Eizellen reifen zu lassen.

Nistet sich kein Ei ein, und die für die Schwangerschaft vorbereitete Schleimhaut, wird abgestoßen. Die Menstruation setzt ein. Das nenne ich mal ein Wunder der Natur!

Wechseljahre sind doch keine biologische Tragödie und schon gar keine Krankheit.

Die Wechseljahre läuten das Ende der fruchtbaren Phase der Frau ein.
Diese Zeit kann sich über Jahre erstrecken.
Es werden immer weniger weibliche Geschlechtshormone produziert und die männlichen Hormone treten stärker in den Vordergrund.

Körperlich wirkt sich die Hormonumstellung darin aus, dass die Regelblutung nachlässt und irgendwann vollständig verschwindet.

Nicht mehr und nicht weniger.

Viele Frauen nutzen diese Zeit der Veränderung bewusst für sich.

Unliebsame Lebensbedingungen werden verabschiedet und viele Frauen spüren endlich was ihnen gut tut.

Energie und Schlaflosigkeit sollten auch mal hinterfragt werden.

Wofür soll ich wacher werden? Nehmen Sie Ihre Ängste doch mal in den Arm. Angst kann auch eine Freundin sein.

Was will sie Ihnen erzählen? Oder raten? Was möchten Sie unbedingt ändern oder bewahren?

Partnerschaften, Ehe, Familie, Beruf, Freundschaften, ein milder Blick kann schärfen.

  • Welche gravierende Veränderungen kommen auf mich zu?

  • Werde ich von heute auf morgen alt aussehen?
  • Wie sieht es mit meiner Belastbarkeit aus?
  • Sind die jüngeren auf der Überholspur und lassen mich links liegen?
  • Wie fühlen sich Hitzewallungen an?

  • Werde ich überhaupt Hitzewallungen bekommen?

  • Bin ich noch sexuell attraktiv?

  • Was ist, wenn ich unter sehr starken Beschwerden leiden muss?

  • Hormone nehmen? Ja oder Nein?

  • Wie wir Frauen die Wechseljahre erleben hängt auch stark von den persönlichen Lebensumständen ab.

  • Wir leben in einer Trennung und Kränkungen sind an der Tagesordnung.
    Scheidung… ein Hin-und Hergezerre. Gehen oder Bleiben. Geld oder Liebe.Unser Arbeitsplatz wird wegrationalisiert.

  • Die Eltern werden mit der Zeit pflegebedürftig oder sterben. Überlastung von pflegenden Angehörige. Unsere Kinder verlassen das familiäre Nest. ( Nestsyndrom)

  • Beschwerden in den Wechseljahren können auch Signale des Körpers sein, damit wir mit uns behutsamer und achtsamer umgehen.
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    Doch bedenken Sie….jede Frau ist einzigartig und jede Frau hat ihr eigenes Hormontempo.

Annemarie von Gradowski
Wechseljahrestherapeutin

Empfehlung: Wenn mich Frauen nach einem guten Buch zum Thema Wechseljahre fragen, empfehle ich das Buch von Rina Nissim: Wechseljahre-Wechselzeit.