Wechseljahrestherapeutin

Hitzewallungen, Schlafstörungen & Co.

Viele Frauen fragen mich: Wie fühlen sich Hitzewallungen an? Was kann ich dagegen tun?

Das ist gar nicht so leicht zu erklären da jede Frau anders ist.
Schuld an den Hitzewallungen ist tatsächlich der sinkende Östrogenspiegel.

Zuständig für diese Temperaturschwankungen ist der Hypothalamus im Zwischenhirn. Das innere Thermometer fällt unter die besagten 36°. Die Blutgefäße erweitern sich schlagartig und die Durchblutung steigt, um die Untertemperatur wieder ansteigen zu lassen. Ein kleines Wunderwerk.

Dadurch ergibt sich eine Hitzegefühl welches meistens am Kopf beginnt und sich über den ganzen Körper verteilen kann. Unser Herz kann rasen, stolpern und stark klopfen. ( Was vielen Frauen Angst machen kann) Schweiß bricht aus um überschüssige Wärme abzukühlen. Manche Frauen erleben diese Phase bis zu 7 Minuten. Manche nur 30 Sekunden.Hitzewallungen und Schweissausbrüche sind nicht vorhersehbar.

Doch was kann ich tun?

Ein Wundermittel gibt es tatsächlich. Bewegung.

Regelmäßiger Sport oder Bewegung lindert viele Beschwerden in den Wechseljahren und ist auch die klügste Vorsorge gegen Krebs.

Sportwissenschaftler bestätigen: Bewegung ist der Motor für alle Stoffwechselvorgänge in unserem Körper. Viele Frauen leiden in den Wechseljahren unter Verstopfung. Wenn regelmäßige Bewegung ins Spiel kommt, berichten viele Frauen, löst sich dieses Problem in Luft auf.

Suchen sie sich eine Sportart die zu Ihnen passt und die Ihnen auch Freude bereitet.
Schon ein mäßiges spazieren gehen und das drei mal die Woche hilft gegen Hitzewallungen. Beim laufen werden Glückshormone ausgeschüttet, der Kopf wird frei und somit werden störende Gedanken abgeschüttelt.

Vermeiden sie alles was Hitzeatacken ( Wallungen) verursachen kann!
Alkohol, scharf gewürzte Speisen, Süßigkeiten, heißer Kaffee. Auch starke heftige Diskussionen innerhalb im Beruf und in der Familie können Auslöser für Hitzewallungen sein.

Schweißausbrüche und Hitzewallungen in der Zeit des Wechsels, kommen und gehen. Sie treten unvorbereitet auf. Teilweise im Stundentakt oder auch schubweise. Manche Frauen klagen über tagelange Hitzewallungen, sind genervt und gereizt.  Ich kann gut verstehen wenn diese lästigen Hitzewallungen auch noch im Berufsleben auftreten.
Der Fächer ein wunderbares Hilfsmittel.
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Schlafstörungen in den Wechseljahren? Es kann sehr sinnvoll sein ein Schlaftagebuch zu führen.

  • Wenn wir Druck, Kränkung und Stress empfinden oder wir uns seltsam fühlen, verstehen wir beim Tagebuch schreiben was dahinter stecken kann.
  • Konflikte mit anderen Menschen und dabei seine Position klären, hier ist das Tagebuch schreiben sehr hilfreich sowie bei:
  • Wenn uns seelisch etwas sehr belastet
  • Eine Entscheidung steht an
  • Trotz guter Vorsätze, mache ich immer die gleichen Fehler.
    Was steckt dahinter, welches Denk und Verhaltensmuster?

Tagebuch-Schreiben ist viel mehr als eine Aufzeichnung vergangener Ereignisse.

Beim Schreiben sind wir ganz bei uns und wir gewinnen Selbsterkenntnis .
Wir verarbeiten dabei negative Gefühle. Wir verstehen uns viel besser und können vieles besser annehmen.

Wenn wir regelmäßig und über einen längeren Zeitraum unsere Schlafgewohnheiten aufschreiben,
lernen wir sehr viel über unsere persönlichen Gewohnheiten des Schlafens.
Auch lernen wir sehr viel über unsere Gefühlswelt in der Zeit der Schlaflosigkeit.
Mit zunehmend schlaflosen Nächten kommt die Erkenntnis… wofür sollen wir wacher werden.  Schlaflos glücklich?