Wechseljahrestherapeutin

Kommen Männer in die Wechseljahre?

Das starke Geschlecht und Wechseljahre?
Also erstmal muss doch mal was richtig gestellt werden.

Da Männer über keine Gebährmutter verfügen und sich auch nicht von der Fruchtbarkeit ( Mutterschaft) verabschieden, ist dieses neue Krankheit die den Männern jetzt angedichtet werden soll, reiner Quatsch.

Doch wenn eine Meldung Schrecken verbreitet und mit Veröffentlichungen nur so hagelt, das eine neue Krankheit das starke Geschlecht bedroht, dann wird das ja wohl irgendwann Früchte tragen.
Männer mit Leistungsknick leiden mit dem Rückgang des Hormon Testosteron.

  • Die Wechseljahre des Mannes waren geboren.

Doch..gibt es diese Krankheit überhaupt?
Sicherlich der Testosteronspiegel eines Mannes sinkt mit zunehmendem Alter. Das ist nun mal wenn Mann älter wird.
Testosteron ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon ( Androgen).

Heiner Mönig. Endokrinologe der UNI Kiel steht den Aussagen, Klimakterium virile, Testosteronmangel-Syndrom, Andropause, sehr kritisch gegenüber. Das neue Leiden der alten Männer bekam somit viele Namen und sollte nur eins bewirken, eine gesunde Gruppe von Menschen in Hormonmangelwesen umzudeuten.

80-Jährige Männer haben halb soviel frei verfügbares Testosteron im Blut wie ein 30-Jähriger und können trotzdem Kinder zeugen. Trotz geringer Werte geht es vielen Männern super gut.

Und viele andere Männer mit einem Hormon-Hoch fühlen sich dennoch schlapp.

Und viele Studien zeigen: Männer sind zu risikofreudig, zu dick, zu anfällig für Drogen und Selbstmorde. Zu träge und zu ignorant wenn es um Arztbesuche geht. Männer sind Selbermacher.
Sie versorgen sich mit Pillen aus der Apotheke, kurieren sich in Eigenregie an sich herum um dann oft zu spät einen Mediziner aufzusuchen.

Bewiesen ist das Übergewicht bei Männern die Libido stört.

Männer nehmt eure Erektionsprobleme ernst. Verstopfte Penisgefäße weisen auf verstopfte Herzkranzgefäße hin. Daher Erektionsprobleme nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Eine Studie hat ergeben: Frauen suchen Hilfe-Männer sterben

  • Warum Männer keine oder erst fast immer zu spät Hilfe suchen?
  • Männlichkeit ist fast immer auf den Beruf ausgerichtet. Macht und Dominanz statt Unterordnung.

Daher ist der Satz in Süddeutschen Zeitung eine wichtige Botschaft: Wer braucht schon Frauen? In Deutschlands Chefetagen herrschen Männer und wollen das auch nicht ändern.

  • Die Risikobereitschaft von Männern ist sehr hoch angelegt.

Berufliche Probleme in unserer heutigen Zeit belasten Männer stärker als Frauen. Frauen gehen eher zu einer Beratung und suchen eher Hilfe für psychische Probleme.
Angst, Depression oder Unsicherheit gelten traditionell als weiblich.

Hormongleichgewicht.
Ob im Beruf oder in der Freizeit kann ständige Überforderung und Überreizung den Körper unter chronischem Stress setzen.
Wenn wir keinen Ausgleich suchen und immer im Überschalltempo leben droht eine Entgleisung des natürlichen Hormongleichgewichts.Und das hat Folgen auf unseren gesamten Organismus.
Gleichzeitig stören der hohe Stresshormonspiegel die Regelkreise anderer Hormonsysteme in unserem Körper. Die Aktivierung der Stressachse haben eine Wirkung auf unsere Produktion der Geschlechtshormone wie Östrogon und Testosteron. Die Folge davon ist: Sexuelle Unlust bei Männern und Frauen.