Wechseljahrestherapeutin

Herausforderung Wechseljahre.

Biografische Gesetzmäßigkeiten in den Wechseljahren erkennen!

Viele Beschwerden werden den Wechseljahren in die Schuhe geschoben. Doch viele Frauen machen sich keine Gedanken das ihre persönliche Lebensweise und Lebenssituation die Ursachen sein können.

Als ich vor ca. 17 Jahren mit den“ Wechseljahren“ in Berührung kam, hat mich dieses Thema nicht mehr losgelassen.

Meine Idee einen Wohlfühlhof für Frauen ( Wechseljahre)  in Mecklenburg- Vorpommern zu eröffnen, stieß bei einigen Hoteliers nicht auf taube Ohren. Nein ich wurde sogar gesponsert von einem tollen Niederländer der in Deutschland viele Hotels besitzt. Mein Angebot hieß: 4 Tage nur für mich!

Leider kamen keine Frauen. Die Idee fanden alle wunderbar, sich aber in der Öffentlichkeit mit den eigenen Wechseljahren auseinander zu setzen. Bloß nicht.

Schon allein das Wort Wechseljahre löste bei vielen Frauen Schweissausbrüche aus.

Doch und das ist bemerkenswert, jede Frau wollte wissen, was ist eigentlich dran an den Wechseljahren? Aber bitte nur hinter vorgehaltener Hand.

Das Buch von Rina Nissim, Wecheljahre- Wechselzeit war vor 17 Jahren für mich das beste Lehrbuch. Später ihr Handbuch Naturheilkunde in der Gynäkologie.

Meine persönliche Situation damals war das reinste Chaos. Eine berufliche Aufgabe die mich voll ausfüllte und die ich mit Herzblut und Engagement ausleben wollte, wurde von außen torpetiert.

Ich wurde aus meinem Paradies vertrieben.

Mein damaliger Lebenspartner war leider kein Mensch auf den man sich verlassen konnte. Ich hatte Schlafstörungen und litt unter Krampfhusten und Nervosität.

Rina Nissim beschreibt in ihrem Buch: Wechseljahre-Wechselzeit, die positiven Eigenschaften des Steinklees und ich begann regelmäßig mir einen Tee aus dieser Pflanze aufzubrühen. ( Zubereitung: 1 Tel. Steinklee in eine Tasse mit heißem Wasser übergießen und ca. 8 Minuten ziehen lassen) Tee Abseien und 2 Tassen Tee am Tag trinken.  Meine Beschwerden besserten sich allmählich. Und ich sah klarer und verabschiedete mich von meinem Lebenspartner. Was kein Zuckerschlecken war.

Biografische Gesetzmäßigkeiten in den Wechseljahren erkennen!

Und somit hatte ich Gewissheit, das die meisten wechseljährigen Symptome und Beschwerden auch mit der eigenen persönlichen Biografie zu tun haben.

Ich begann Tagebuch zu schreiben. Und so war ich ganz bei mir und verstand mich immer besser und konnte vieles in diesem Buch verarbeiten.

Wenn wir Frauen uns besser kennen, unsere Schwächen und Stärken bewusst wahrnehmen und unsere „Krankheiten“ aus einem gesunden Blickwinkel betrachten, wissen wir was uns gut tut.

Ein Beispiel: Viele Frauen klagen in der Zeit des Wechsels über Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Herpes und Darmverstopfung.

Unsere Leber muss im laufe unseres Lebens einiges leisten. Vor allen Dingen Gifte transportieren. Mit unserer heutigen Fehlernährung wird unsere Leber mit der Zeit leistungsschwach und baut zum Beispiel weniger Hormone und Giftstoffe ab.

Es gibt wunderbare Pflanzen und Naturheilmittel die entschlackend wirken für die Leber und für die Galle.

Thymian, wildes Stiefmütterchen. Schachtelhalm ist zum Beispiel ein sehr wichtiger Mineralspender.

Somit rate ich vielen Frauen die Naturheilkunde mehr ins Licht zu rücken. Und wie sie sich schützen können, vor Überperfektion, Schönheitswahn und Angst vor dem Älterwerden.

Ich liebe meine Arbeit.

Und es hat sich gezeigt, eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige körperliche Betätigung, Aufgabe des Rauchens, stabile und liebevolle Beziehungen, gute Freunde, vertrauenswürdige Kollegen, Stressverminderung, sind allesamt Teil um die Wechseljahre nicht als Krankheit zu erleben, sondern als Wegweiser großer sinnvoller und wertvoller Möglichkeiten, damit das Leben gelingt.

Meine Herangehensweise der Biografiearbeit ist keine Therapie, sondern eine geeignete  Arbeitsmethode, um sich einen  Überblick auf die persönliche Lebensgeschichte zu verschaffen und hat zum Ziel, die Aufgaben und Herausforderungen, zu erkennen, an ihnen zu arbeiten und neue Handlungsoptionen zu entwickeln und in den Alltag umzusetzen.